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In dem Hörspiel wird ein ganz normaler Abend im Lebens eines Paares (Er und Sie) beschrieben. Sie wartet schon den ganzen Nachmittag auf Ihn, Ihm gelingt es, am Bahnhof seinen Zug zu verpassen, damit er möglichst spät heim kommen kann. Während des Wartens und auf seinem Weg beginnen ihre Gedanken zu kreisen, die sich in einer ersten dunklen Szene begegnen: Er steht vor dem Haus in der Dunkelheit zwischen Bäumen und beobachtet sie bei den Vorbereitungen zum Abendessen und muss sich überwinden, sich dem Haus zu nähern. Durch einen Schnittwechsel finden wir uns in Ihren Gedanken wieder: “Glaubst du, ich weiss nicht, dass du da draussen stehst, sieh mich nicht an, warum kommst du nicht herein”. Als er die Wohnung betritt, beginnt ein Dialog, wie er täglich geführt wird, immer wieder unterbrochen durch die Gedanken der beiden Figuren, die sich vor lauter quälenden Fragen und verlorenen Hoffnungen aufeinander kaum noch artikulieren können. Als beide nebeneinander im Bett liegen, versuchen sie gleichzeitig einzuschlafen und wachzubleiben und auf keinen Fall miteinander zu reden. Die Qual des Miteinander wächst und wächst ...
Das Hörspiel und Theaterstück für zwei Personen steht in der Übersetzung von Thomas Waldkircher frei zur Produktion oder Erstaufführung als Theaterstück. Texte können unter info@vorhangauf.de ab sofort angefordert werden.
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